Follow-Up zu TEDS-M (TEDS-FU)
Anschließend an TEDS-M startet 2010 ein längsschnittliches Follow-Up. Die 2008 in Deutschland, Taiwan und den USA am Ende ihrer Ausbildung befragten Lehrkräfte werden erneut aufgesucht. Sie werden gebeten, sich zu Videovignetten mit realen Unterrichtssituationen zu äußern sowie eine Kurzversion des TEDS-M-Tests zu bearbeiten. Zudem erhalten sie Gelegenheit, auf besondere Herausforderungen des Berufseinstiegs aufmerksam zu machen. Ziel ist Erkenntnisse zur Weiterentwicklung professioneller Kompetenzen nach dem Berufseinstieg zu erhalten.Für das Follow-Up suchen wir alle Lehrer, die 2008, damals noch als Referendare, an der TEDS-M Studie teilgenommen haben! Da wir um die zeitliche Beanspruchung von Lehrpersonen im Schulalltag wissen, honorieren wir die Teilnahme mit einer Aufwandsentschädigung von 20,- € für die Online-Befragung und von 50,- € für die schriftliche Befragung. Bitte teilen Sie uns HIER Ihre Kontaktdaten mit, so dass wir Sie über den Beginn der Befragungen informieren können.
TEDS-M
Die "Teacher Education and Development Study (TEDS-M)" untersucht das mathematische, mathematikdidaktische und erziehungswissenschaftliche Wissen sowie die professionellen Überzeugungen und die Lerngelegenheiten angehender Mathematiklehrkräfte der Primarstufe und der Sekundarstufe I.
In der ersten Hälfte des Jahres 2008 wurden dazu rund 2000 angehende Lehrkräfte in allen 16 Bundesländern befragt. Gleichzeitig wurde eine Stichprobe von ca. 800 Lehrerausbildenden zur Gestaltung der Lehrerbildung in beiden Phasen befragt.
TEDS-M ist eine internationale Vergleichsstudie der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA), die auch schon die TIMS-Studien durchgeführt hat. An TEDS-M nehmen 17 Länder teil, darunter viele aus Europa und Asien. Ziel ist, aufbauend auf TIMSS und PISA Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Lehrerausbildung zu gewinnen. Die Bekanntgabe der zentralen Ergebnisse erfolgt am 15. April 2010.
Die Projektleitung dieser Studie, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, liegt bei der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. Sigrid Blömeke, Nationale Forschungskoordinatorin; Prof. Dr. Rainer Lehmann) und der Universität Hamburg (Prof. Dr. Gabriele Kaiser).
© Thomas Raupach
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